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1/10 Fastenzeit
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5/09 Adv/Fast

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Ministrantenplan

 

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Bildstöcke

Bekenntnissäule
am Northamptonplatz

bekenntniss

Die Errichtung erfolgte 1969 an Stelle der „Langbruckenkapelle“. Die Säule ist ein Werk des Bildhauers Thomas Resetarits, Wörterberg. Der Künstler hat auf der Säule die Heilige Familie sowie Szenen aus dem Leben des hl. Aegidius (Pfarrpatron), des hl Christophorus und hl. Martinus (Diözesanpatron) dargestellt. Man findet weiters die Bibelstelle nach Matth. 10,32 „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde ich vor meinem Vater im Himmel bekennen“ auf dieser Säule.

Die Weihe erfolgte am 7. September 1969 durch Dr. Paul Iby, Eisenstadt. Bei der Errichtung und Finanzierung haben Pfarrgemeinde, politische Gemeinde und Verschönerungsverein einträchtig zusammengearbeitet.


Hollitz-Kapelle
Bildstock in Oberbergen
(neben Haus in Oberbergen 40) 

Hollitzkapelle

Ursprünglich im Jahre 1842 von Johann Pendl als hölzernes Kreuz „zur Vermehrung der Andacht und Ehre Gottes“ errichtet. Als Stiftungskapital wurden am 1.Jänner 1843 25 fl. erlegt. Die Stiftungsurkunde wurde am 21. Oktober 1854 erneuert. Über die weitere Baugeschichte ist nichts bekannt. Die letzte Restaurierung erfolgte 1986 von Franz Salmhofer aus Neudauberg im Auftrag von Fritz Semmelweis.


Bildstock an der Neudauer Straße
(bei Haus in Neudauer Straße 24 bzw. 36

 Bildstock an der Neudauerstraße

Ursprünglich wurde hier von Ignaz Fabits, Stegersbach 269, laut Stiftungsbrief ein Kreuz errichtet. Das Stiftungskapital betrug 20 Gulden, um mit den Zinsen das Kreuz aufrecht zu erhalten. Über die weitere Baugeschichte ist nichts bekannt. Heute wird der gemauerte Bildstock von den Nachkommen des Stifters erhalten. Maiandachten des Ortsteiles „Grabenstraße“ finden hier statt.


Wegkreuze

Friedhofskreuz

Friedhofskreuz

Das Friedhofskreuz wurde 1833 im „neuen Friedhof“ (bis 1833 Friedhof um die Ägidiuskirche) auf Grund einer Stiftung von 80 Gulden von Joannes Derkits errichtet. Die Gemeinde bestätigt 1854, dass sie die immerwährende Aufrechterhaltung auf sich nehmen wird. ,‚Zur größeren Glaubwürdigkeit am Sitz des gegenwärtigen Gemeinde-Richters bestättigt.“
Die letzte Renovierung erfolgte 1986 und wurde vom Geburtsjahrgang 1936 finanziert


Weißes Kreuz
Betonkreuz an der Olbendorfer Straße

Weisses Kreuz

Dieses Kreuz wurde 1911 von Josef Zwitkovits errichtet.
Laut Stiftungsbrief‘„zahlt Benedikt Zwitkovits 100 Kronen nach dem letzten Willen seines im Herrn entschlafenen Vaters Josef Zwitkovits der Pfarre zum Zweck, dass aus den Zinsen dieses Betrages das von ihm errichtete Betonkreuz in gutem Zustand erhalten werden kann.
Folgende Inschrift steht auf dem Sockel: „Gelobt sei Jesus Christus. O Gott, laß mein bitteres Leiden und Sterben an den armen Sündern nicht verloren gehen. Gew. Fam. Zwitkovits rest. Schülerjahrgänge 1925 u. 1926“.


Gangl-Kreuz
zwischen Hotel "Reiters" und "Mühle"

GanglkreuzDieses Betonkreuz wurde von Johann Gangl (Amerikaauswanderer) 1929 errichtet. Beide Trennstücke (Gesamtausmaß 48 m2) wurden laut Schenkungsvertrag vom 12. März 1930 von Johann Stipsits, 219, und Theresia Zwitkovits, geb. Mayer, 375, der Röm.kath. Kultusgemeinde (heute römisch-katholische Pfarrkirche) übertragen. Das Stiftungskapital von 5 100,- wurde von Johann Murlasits (Schwager von Johann Gangl) erlegt. Die Instandhaltung erfolgt durch die Nachkommen. Die letzte Restaurierung wurde im Jahre 1979 vom Geburtsjahrgang 1929 vorgenommen.
Die Bittprozession am 1. Bittag führt vom Gangl-Kreuz zur Steinbachkapelle.


 Kreuz an der Ägidigasse

Kreuz an der Ägidigasse

Dieses Kreuz wurde wahrscheinlich vor 1900 von Ignaz Fabits, 269 (... auch Stifter des Bildstocks in der Neudauer Straße), errichtet.
Die Bittprozession am 2. Bittag führt vom Kreuz in der Agidigasse zur Kreuzkapelle.


Kreuz in Steinbach
(Steinbacher Straße 44)

 Kreuz in Steinbach

Dieses Kreuz wurde 1891 von Josef Piplits errichtet. Die laufende Erhaltung (Restaurierung 1962 und 1985) erfolgt durch die Nachkommen (Fam. Piplits, Steinbacherstraße 4).


Waldandacht - Kreuz
Pflegersiedlung

Waldandacht

 

Nachdem die aus Holz gebaute Waldandachtskapelle nach 20 Jahren dem Verfall preisgegeben war und eine Renovierung nicht mehr rentabel war, wurde auf Initiative von den Bewohnern der Pflegersiedlung und der "Jägerschaft Stegersbach" an deren Stelle ein modernes Kreuz aus Edelstahl "für die Ewigkeit" errichtet. Finanziert wurde es von den Bewohnern der Pflegersiedlung und der Jagdgesellschaft.

Am 11. Mai 2005 wurde es im Rahmen einer Maiandacht von GR Pfarrer Karl Hirtenfelder feierlich gesegnet


Kernbichler - Kreuz
Kastellstrasse 15

Kernbichler - Kreuz

Familie Kernbichler errichtete vor ihrem Wohnhaus dieses wunderschöne Holzkreuz mit handgeschnitztem Christus.

Hier werden regelmässig die Maiandachten des Ortssprengel Kastellstrasse abgehalten.


Kreuz im Gmoos

 Kreuz im Gmoos

Dieses Kreuz wurde 1991 von Franz und Eduard Potzmann errichtet und auch betreut.


Schummer - Kreuz
(Sandweg 1)

Schummer - Kreuz

Jedes Jahr, zu Christi Himmelfahrt führt eine Prozession durch den Sandweg in den Ortsteil "Bergen". Da es auf dieser Stecke kein Kreuz gab, war es der Wunsch von GR Dechant Alois Tonweber ein "Kreuz am Weg" zu errichten.

Karl Schummer erfüllte diesen Wunsch und errichtete 1968 dieses Kreuz, das zur Andacht und Rast einlädt.

Hier werden auch die Maiandachten des Ortssprengel Feldling abgehalten.

Soli Deo Gloria
Die Schuke-Orgel der Heilig-Geist-Kirche

Die Orgel in der Heilig-Geist-Kirche

Schon beim Bau und der Weihe der Heilig-Geist-Kirche im Jahre 1974, war eine Pfeifenorgel für das neue Gotteshaus vorgesehen. Aus finanziellen Gründen wurde aber zunächst ein elektronisches Instrument angekauft, das von 1974 bis 1983 in Verwendung stand. Der Klang dieser Orgel war aber nicht zufriedenstellend. Deshalb wurde im Dezember 1983 eine Ahlborn-Elektronik-Orgel angeschafft. Der Klang dieser Orgel verlor in den letzten Jahren merklich an Qualität und eine Reparatur war mangels verfügbarer Ersatzteilen nicht möglich.

Deshalb wurde der Kauf einer neuen Orgel in Erwägung gezogen. Es wurde ein Orgelkomitee gebildet das diese doch sehr bedeutende Anschaffung einer neuen Orgel planen und koordinieren sollte. Diese Orgel sollte nicht nur der musikalischen Untermahlung und Begleitung der Gottesdienste dienen, sondern auch für Orgelkonzerte und andere musikalische und kulturelle Veranstaltungen Verwendung finden.

Nach Prüfung und Vergleich der von mehreren Orgelbauern vorgelegten Anbote und Entwürfe, entschied sich das Orgelkomitee, zusammen mit dem Kirchenmusikreferat, die neue Orgel von der international bekannten und renommierten Orgelbaufirma Alexander Schuke aus Potsdam/Deutschland bauen zu lassen. Nach Absicherung der Finanzierung wurde im Frühjahr 2007 der Auftrag zum Bau der Orgel erteilt.

Besuch in Werder/HavelIm Mai 2008 besuchte eine Abordnung des Orgelkomitees die Firma Schuke in Werder an der Havel, um sich über den Baufortschritt zu informieren und die "Geburtsstätte" unserer neuen Orgel kennen zu lernen. Dabei wurde bei einer beeindruckenden Werksführung durch Herrn Schuke bewusst vor Augen geführt, wie viele Arbeitsschritte für den Orgelbau nötig sind und mit welch hoher Qualität, Sorgfalt und Liebe am Detail an unserer Orgel gebaut wird.

OrgelbauAnfang September 2008 war es dann soweit. Die Orgel, in unzählige Einzelteile zerlegt und in Kisten verpackt, trat ihre Reise von Deutschland an, um in der Heilig-Geist-Kirche wieder zusammengebaut ihren endgültigen Platz einzunehmen. Drei Wochen wurden für die Montage eingeplant und weitere vier Wochen für die Intonation - die Feinabstimmung von Lautstärke und Klangfarbe der Orgelpfeifen und Anpassung an die Akustik des Kirchenraums.

Zuerst wurde ein tonnenschweres Stahlskelett errichtet, das die Orgel trägt. Fleißig wurde von den Orgelbauern geschraubt, gehämmert, gesägt. Täglich wurden die Baufortschritte sichtbar und die Orgel nahm immer mehr ihr endgültiges Aussehen an. Dann stand sie da, in ihrer vollen Pracht, nur der Ton, das wichtigste bei einem Instrument, musste noch korrigiert werden. Das machten die Intoneure. Mühevoll bearbeiteten sie jede der 1.252 Pfeifen, solange bis sie den richtigen Ton hatten um gemeinsam zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen wundervoll zu erklingen. Jetzt konnte sie ihrer Bestimmung übergeben werden.

Dies geschah bei der feierlichen Orgelweihe durch Diözesanbischof Dr. Paul Iby am 26.Oktober 2008, und beim ersten Orgelkonzert am Nachmittag des selben Tages. 


Die technischen Daten der Orgel:

Orgeltyp:         Schleifladenorgel mit mechanischer Ton- und Registertraktur
Anzahl der Pfeifen: 1.252      Gehäuse: Esche   Spieltisch: Kirsche
2 Manuale       1 Pedal              22 Register

Disposition
 
 
Hauptwerk C - g '''
Schwellwerk C - g '''
Pedal C - f '

1. Principal engl. Zinn 8 '
2. Gedackt 8 '
3. Viola di Gamba 8 '
4. Octave 4 '
5. Spitzflöte 4 '
6. Quinte 2 2/3'
7. Octave 2 '
8. Mixtur 1 1/3' 4-fach
9. Trompete 8 '

10. Holzflöte 8 '
11. Salicional 8 '
12. Fugara 4 '
13. Nachthorn 4 '
14. Nassat 2 2/3'
15. Gemshorn 2 '
16. Terz 1 3/5'
17. Oboe 8 '
Tremulant

18. Subbaß 16 '
19. Gedacktbaß 8 '
20. Hohlflöte 8 '
21. Octave 4 '
22. Posaune 16 '

Koppeln:
II-I, I-P, II-P


Auszug aus den Grußworten von Orgelbauer Mathias Schuke in der Festschrift zur Orgelweihe:

Eine neue Orgel für Stegersbach

Matthias SchukeWenn sich eine Kirchengemeinde mit dem Gedanken befasst, eine neue Orgel bauen zu lassen, so steckt hinter dieser Idee meist eine lange Vorgeschichte. Vielleicht ist es aber auch eine Vision, die auf der Vorstellung beruht, wie es wohl sein wird, wenn in der Heiligen Messe und bei den kirchlichen Hochfesten Orgelmusik in dem Gotteshaus ertönt und zum Mitsingen anregt. Nach meiner ersten Reise nach Stegersbach und den ersten Gesprächen, die ich geführt hatte, war mir klar, hier ist die „Vision" der Ursprung der Idee.

Sicherlich werden sich viele Stegersbacher fragen, wie kommt ein Orgelbauer vom Rande Berlins dazu, eine Orgel in Stegersbach im Burgenland zu bauen?          

Diese Frage zu ergründen ist mit einem kleinen Ausflug nach Graz und nach Wien, sowie nach Tangermünde und Schwerin, nach Erfurt und Berlin verbunden. Im Jahre 2002 befasste sich das Franziskaner - Kloster in Graz mit der Frage, eine neue Orgel zu bauen, und man lud sich Professor Konstantin Reymaier als erfahrenen Organisten ein, der eine Vielzahl an europäischen Instrumenten kennen gelernt hatte. Und eben von ihm stammte der Vorschlag, die Firma Schuke aus Potsdam nach Graz einzuladen, und es kam tatsächlich nach einigen Besichtigungen unserer Orgeln in Deutschland zur Auftragserteilung für den Orgelneubau in Graz.

Und so führte der Weg nach Stegersbach über Graz. In der ersten Mail, die ich am 15. September 2005 aus Stegersbach erhielt, heißt es: "Vor kurzem habe ich die von Ihnen erbaute Orgel in der Franziskanerkirche in Graz/Österreich besichtigt und mich von der sehr guten Qualität überzeugt."

Eine solche Mail zu erhalten ist für einen Orgelbauer eine große Freude, so dass man beflügelt auf das neue Projekt zugehen kann.

Nach den ersten Gesprächen und der Besichtigung der Kirche begann die Zeit der Ideensuche, um mehrere Vorschläge als Diskussionsgrundlage zu erarbeiten. So entstand zunächst ein musikalisches Konzept, das sowohl den kirchenmusikalischen als auch konzertanten Ansprüchen an das neue Instrument für die Stegersbacher Kirche Rechnung trägt. Als zweiter Schritt entstand ein architektonischer  Entwurf für die neue Orgel, die neben ihrem Klang ein neues Schmuckelement in der Kirche werden soll.   

Die aufsteigende Form des Raumes, die unseren Blick nach oben führt und uns für die Weite das Herz öffnen soll, war die Basis und Grundidee für die aufstrebende Gestaltung.

Diese Grundidee hat mich inspiriert, bei der Gestaltung der Orgel einen Gegenlauf zu wählen, der die Spiralform der Kirche fortführt und zum gleichen Ziel gelangt.

Die Trinität war der Gedanke, der sich bei diesem Entwurf in der Bewegung von Klein nach Groß entwickelt. Im Gegensatz zur Kirchengestaltung wächst bei der Orgel die Trinität vom Boden in die Höhe.

Auf jeder Stufe bleibt diese Trinität auch in horizontaler Linie erhalten.

So wie sich unser Leben von einer kleinen Stufe zur nächst höheren bewegt, soll hier sinnbildlich das Wachsen bis zu unserem letzten Ziel zum Tragen kommen. Auch in unserem Leben wird die nächste Stufe höher sein.

Das musikalische Konzept gilt in erster Linie dem liturgischen Gebrauch, so dass der Wechselgesang zwischen der Gemeinde und dem Geistlichen sehr farbenreich auf beiden Manualen gewechselt werden kann.

Eine breite Palette an Grundstimmen bildet hier die Basis in beiden Manualen.

Das Schwellwerk mit seinen verschließbaren Glasschwelltüren ermöglicht zusätzlich eine klangliche Abstufung der Lautstärke.

Die Farbstimmen des 2. Manuals eignen sich besonders für das triomäßige Spiel aus der barocken, polyphonen Tradition und geben dennoch die Möglichkeit, auch im romantischen Sinne Verschmelzungsfähigkeit in verschiedenen Schattierungen und Lautstärken zu erzeugen.

Das Pedal gibt der Orgel das Fundament im Bass und eröffnet auch die Möglichkeit, den cantus firmus (die Melodiestimme) zeichnend hervortreten zu lassen. 

Allen an diesem Orgelprojekt Beteiligten möchte ich an dieser Stelle meinen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und für die ausgesprochen angenehmen Kontakte und Gespräche ausdrücken.

So möge nun dieses Instrument für viele Jahrzehnte in Ihrer Kirche zum Lobe Gottes erklingen, die Gemeinde mit ihrem Klang erfreuen und den Trauernden die Nähe und den Trost Gottes spüren lassen.

Matthias Schuke

Orgelbaumeister

 

Kapellen

Kapellen, Wegkreuze und Bildstöcke sind Zeichen der Volksfrömmigkeit, die von den Bewohnern unserer Marktgemeinde ab 1796 errichtet wurden. Durch Kapitalstiftungen bzw. Verpflichtungen der politischen Gemeinde (kroatische und deutsche Gemeinde) wurde auch für die laufende Erhaltung gesorgt. Infolge der wirtschaftlichen Entwicklung (Neuordnung des Geldwesens nach dem 1. und 2. Weltkrieg) sind diese Geldbeträge heute völlig wertlos, sodass allen Personen bzw. Institutionen für die Betreuung und Erhaltung dieser Baudenkmäler aufrichtig gedankt werden muss. Dies gilt insbesondere für die Nachkommen der Stifterfamilien, die das Erbe ihrer Vorfahren pflegen und schätzen.
Antoniuskapelle

(Hauptplatz)

Antoniuskapelle
Die St.-Antonius-Kapelle wurde 1796 von der deutschen und kroatischen Gemeinde Stegersbach mit Unterstützung des damaligen Grundherrns (Graf Ludwig Batthyany) errichtet. 1874 fielen die „Deutsche Gasse“ und die Antoniuskapelle einem Großbrand zum Opfer. Es erfolgte ein sofortiger Wiederaufbau.
Aus der jüngeren Geschichte sind drei grundlegende Renovierungen bekannt. Die erste erfolgte 1951 auf Kosten der Gemeinde; die zweite umfasste eine Neudeckung des Daches und erfolgte 1964. Die nächste Sanierung wurde 1975 auf Initiative und Kosten des Verschönerungsvereines durchgeführt. Im Zuge der Neugestaltung des Hauptplatzes im Jahr 2009 erhielt die Antonius-Kapelle ein neues Dach und einen neuen Anstrich und das Kreuz eine neue Vergoldung.
Im pfarrlichen Leben wird die Antoniuskapelle im Rahmen der Palmprozession und für die Feier von Maiandachten benützt.

Schoaderkapelle
(Neben Haus in Schoaderstraße 24)

Schoaderkapelle

Die erste Errichtung eines Kreuzes in Schoader erfolgte 1837. Ursprünglich verpflichtete sich die kroatische Gemeinde für die Erhaltung von „2 und ein halbes Kreutz. . . und für dieselben sich verpflichten auf ewige Zeiten dafür zu haften und zu beschützen. Die deutsche Gemeinde aber nur bei einen Kreutz neben der Brucken liegend die Hälfte davon. Auch verpflichtet sich diese Gemeinde für dieses immer- während zu sorgen und dafür zu haften.
Die genauen Standorte sind leider in diesem Vertrag nicht angegeben. Es gilt aber als sicher, dass das Kreuz der deutschen Gemeinde im Bereich des heutigen Northamptonplatzes (Langbruckenkapelle) lag.

Die zwei Kreuze befanden sich im Ortsteil Schoader. Über die weitere Baugeschichte ist nichts bekannt. Laut Pfarrchronik wurde eine Kapelle in Schoader im Zuge eines Hausbaues abgetragen und nicht wieder aufgebaut. Die heutige Kapelle in der Schoaderstraße wurde nach 1950 im Zuge der Straßenerweiterung versetzt. Die Betreuung erfolgt durch die Anrainer. Im pfarrlichen Leben wird diese Kapelle zur Feier von Maiandachten benützt.

Kreuzkapelle
(neben Haus in der Grazer Straße 80) 

Kreuzkapelle

Bereits 1805 wurde an dieser Stelle von Peter Rothen ein Holzkreuz aufgestellt. Sein Enkel Stephan Rothen erneuerte die Stiftung laut Stiftungsbrief vom 21. Oktober 1954. Hier sammelten sich die aus Mariazell und Maria Fieberbründl kommenden Wallfahrer/innen und zogen in die Pfarrkirche ein.

Die Kreuzkapelle in der Grazer Straße wurde 1954 von den Gläubigen der Pfarre Stegersbach anlässlich des Marianischen Jahres errichtet. Eingeweiht wurde die Kapelle von Pfarrer Tschida, auch der damalige Bürgermeister Johann Kapeski wohnte der Einweihung bei.

Durch ihre Nähe zur Straße ist sie enormen Umwelteinflüssen ausgesetzt und hat im Laufe der Jahre Schäden davongetragen. Deshalb wurde sie 2009 auf Initiative von Mag. Friederike Friedl und Walpurga Beitl restauriert.

Ausgestattet und gepflegt wird die Kapelle von den Bewohnern der umliegenden Häuser.


Steinriegelkapelle
(Gortan-Kapelle neben Haus in Hauptstraße 31) 

steinriegelkapelle

1859 von Jacob Gortan auserhalb dem Markte Stegersbach“ errichtet. In der Eingabe an das „löbliche k.k. Stuhlgericht in Güssing bittet Jacob Gortan um Erbauung eines halbrunden gemauerten Kreuzes und würde derselbe zur steten Instandhaltung desselben 50 fl 50 kr österr. Währung dotieren.

Von 2001 bis 2003 wurde die Kapelle vom Geburtsjahrgang 1941 aufwändig restauriert.
Für die laufende Erhaltung sorgt der Ortsteil "Steinriegel". Auch die Maiandachten des Ortsteiles „Steinriegel“ finden hier statt


Steinbachkapelle
(bei Haus in Steinbacher Straße 87) 


steinbachkapelle

Diese Kapelle wurde 1825 von Matthias Barlovits gestiftet. Die Bewohner des Ortsteiles sorgen heute für die laufende Instandhaltung. Maiandachten des Ortsteiles „Steinbach“ werden hier gestaltet. Auch bei der Wallfahrt nach Ollersdorf (am 25. jeden Monats) wird hier eine Station gehalten


Friedhofskapelle
(im Ortsfriedhof) 

friedhofkapelle

Diese Kapelle wurde 1908 von Stefan Fumics gestiftet.

Aus den Zinsen des Stiftungskapitals von 500 Kronen, (nach dem letzten Willen seines im Herrn entschlafenen Sohnes Peter Fumics), soll die Friedhofskapelle erhalten werden.


Kreuzkapelle
(beim Reitstall)

 

Entstehungsgeschichte: 

Auf Anregung einer Jugendgruppen aus Marchegg/NO die zu Beginn ihrer Schulferien in den 70er Jahren nach Stegersbach kamen, um hier im Reitstall „Reiterferien“ zu genießen, wurde von ihnen eine kleine Kapelle gespendet, die sie selbst entwarfen und auch selbst erbauten. Architekt Presoly, der Planer der neuen „Hl.-GeistKirche“ in Stegersbach, fand aber, dass die von der Marchegger Jugendgruppe erbaute Kapelle besser für Jäger und an den Waldrand passe. Deshalb wurde sie bei den Pflegerhäusern aufgestellt.

An dieser Stelle wurde von der Failie Leo Wagner nach den Plänen von Architekt Presoly unentgeltlich eine 16 m hohe Kapelle in Form eines dreieckigen Zeltes, die er als „Zelt Gottes“ — oder als „Camping-Kapelle“ bezeichnete, entworfen. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Famile Ferry Plisnier und anderer zahlreicher Spender konnte der Bau der Kapelle, für den rund 250.000,- Schilling aufgewendet wurden, abgeschlossen werden. Am 7. Juli 1979 weihte Dechant Alois Tonweber die "Kreuzkapelle" ein, die wegen ihres 8m hohen Kreuzes von Dechant Tonweber diesen Namen erhielt,.

2014 erwarben Sylvia Jandrisics und ihre Tochter Mag. (FH) Sonja Jandrisic das Grundstück samt Kapelle und führten eine umfangreiche Renovierung und Neugestaltung durch

Die neu renovierte "Kreuzkapelle" wurde am Sonntag, dem 17. Mai 2015 im Rahmen einer Festmesse von Pfarrer Karl Hirtenfelder geweiht.

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