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Bildstöcke

Bekenntnissäule
am Northamptonplatz

bekenntniss

Die Errichtung erfolgte 1969 an Stelle der „Langbruckenkapelle“. Die Säule ist ein Werk des Bildhauers Thomas Resetarits, Wörterberg. Der Künstler hat auf der Säule die Heilige Familie sowie Szenen aus dem Leben des hl. Aegidius (Pfarrpatron), des hl Christophorus und hl. Martinus (Diözesanpatron) dargestellt. Man findet weiters die Bibelstelle nach Matth. 10,32 „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde ich vor meinem Vater im Himmel bekennen“ auf dieser Säule.

Die Weihe erfolgte am 7. September 1969 durch Dr. Paul Iby, Eisenstadt. Bei der Errichtung und Finanzierung haben Pfarrgemeinde, politische Gemeinde und Verschönerungsverein einträchtig zusammengearbeitet.


Hollitz-Kapelle
Bildstock in Oberbergen
(neben Haus in Oberbergen 40) 

Hollitzkapelle

Ursprünglich im Jahre 1842 von Johann Pendl als hölzernes Kreuz „zur Vermehrung der Andacht und Ehre Gottes“ errichtet. Als Stiftungskapital wurden am 1.Jänner 1843 25 fl. erlegt. Die Stiftungsurkunde wurde am 21. Oktober 1854 erneuert. Über die weitere Baugeschichte ist nichts bekannt. Die letzte Restaurierung erfolgte 1986 von Franz Salmhofer aus Neudauberg im Auftrag von Fritz Semmelweis.


Bildstock an der Neudauer Straße
(bei Haus in Neudauer Straße 24 bzw. 36

 Bildstock an der Neudauerstraße

Ursprünglich wurde hier von Ignaz Fabits, Stegersbach 269, laut Stiftungsbrief ein Kreuz errichtet. Das Stiftungskapital betrug 20 Gulden, um mit den Zinsen das Kreuz aufrecht zu erhalten. Über die weitere Baugeschichte ist nichts bekannt. Heute wird der gemauerte Bildstock von den Nachkommen des Stifters erhalten. Maiandachten des Ortsteiles „Grabenstraße“ finden hier statt.


Wegkreuze

Friedhofskreuz

Friedhofskreuz

Das Friedhofskreuz wurde 1833 im „neuen Friedhof“ (bis 1833 Friedhof um die Ägidiuskirche) auf Grund einer Stiftung von 80 Gulden von Joannes Derkits errichtet. Die Gemeinde bestätigt 1854, dass sie die immerwährende Aufrechterhaltung auf sich nehmen wird. ,‚Zur größeren Glaubwürdigkeit am Sitz des gegenwärtigen Gemeinde-Richters bestättigt.“
Die letzte Renovierung erfolgte 1986 und wurde vom Geburtsjahrgang 1936 finanziert


Weißes Kreuz
Betonkreuz an der Olbendorfer Straße

Weisses Kreuz

Dieses Kreuz wurde 1911 von Josef Zwitkovits errichtet.
Laut Stiftungsbrief‘„zahlt Benedikt Zwitkovits 100 Kronen nach dem letzten Willen seines im Herrn entschlafenen Vaters Josef Zwitkovits der Pfarre zum Zweck, dass aus den Zinsen dieses Betrages das von ihm errichtete Betonkreuz in gutem Zustand erhalten werden kann.
Folgende Inschrift steht auf dem Sockel: „Gelobt sei Jesus Christus. O Gott, laß mein bitteres Leiden und Sterben an den armen Sündern nicht verloren gehen. Gew. Fam. Zwitkovits rest. Schülerjahrgänge 1925 u. 1926“.


Gangl-Kreuz
zwischen Hotel "Reiters" und "Mühle"

GanglkreuzDieses Betonkreuz wurde von Johann Gangl (Amerikaauswanderer) 1929 errichtet. Beide Trennstücke (Gesamtausmaß 48 m2) wurden laut Schenkungsvertrag vom 12. März 1930 von Johann Stipsits, 219, und Theresia Zwitkovits, geb. Mayer, 375, der Röm.kath. Kultusgemeinde (heute römisch-katholische Pfarrkirche) übertragen. Das Stiftungskapital von 5 100,- wurde von Johann Murlasits (Schwager von Johann Gangl) erlegt. Die Instandhaltung erfolgt durch die Nachkommen. Die letzte Restaurierung wurde im Jahre 1979 vom Geburtsjahrgang 1929 vorgenommen.
Die Bittprozession am 1. Bittag führt vom Gangl-Kreuz zur Steinbachkapelle.


 Kreuz an der Ägidigasse

Kreuz an der Ägidigasse

Dieses Kreuz wurde wahrscheinlich vor 1900 von Ignaz Fabits, 269 (... auch Stifter des Bildstocks in der Neudauer Straße), errichtet.
Die Bittprozession am 2. Bittag führt vom Kreuz in der Agidigasse zur Kreuzkapelle.


Kreuz in Steinbach
(Steinbacher Straße 44)

 Kreuz in Steinbach

Dieses Kreuz wurde 1891 von Josef Piplits errichtet. Die laufende Erhaltung (Restaurierung 1962 und 1985) erfolgt durch die Nachkommen (Fam. Piplits, Steinbacherstraße 4).


Waldandacht - Kreuz
Pflegersiedlung

Waldandacht

 

Nachdem die aus Holz gebaute Waldandachtskapelle nach 20 Jahren dem Verfall preisgegeben war und eine Renovierung nicht mehr rentabel war, wurde auf Initiative von den Bewohnern der Pflegersiedlung und der "Jägerschaft Stegersbach" an deren Stelle ein modernes Kreuz aus Edelstahl "für die Ewigkeit" errichtet. Finanziert wurde es von den Bewohnern der Pflegersiedlung und der Jagdgesellschaft.

Am 11. Mai 2005 wurde es im Rahmen einer Maiandacht von GR Pfarrer Karl Hirtenfelder feierlich gesegnet


Kernbichler - Kreuz
Kastellstrasse 15

Kernbichler - Kreuz

Familie Kernbichler errichtete vor ihrem Wohnhaus dieses wunderschöne Holzkreuz mit handgeschnitztem Christus.

Hier werden regelmässig die Maiandachten des Ortssprengel Kastellstrasse abgehalten.


Kreuz im Gmoos

 Kreuz im Gmoos

Dieses Kreuz wurde 1991 von Franz und Eduard Potzmann errichtet und auch betreut.


Schummer - Kreuz
(Sandweg 1)

Schummer - Kreuz

Jedes Jahr, zu Christi Himmelfahrt führt eine Prozession durch den Sandweg in den Ortsteil "Bergen". Da es auf dieser Stecke kein Kreuz gab, war es der Wunsch von GR Dechant Alois Tonweber ein "Kreuz am Weg" zu errichten.

Karl Schummer erfüllte diesen Wunsch und errichtete 1968 dieses Kreuz, das zur Andacht und Rast einlädt.

Hier werden auch die Maiandachten des Ortssprengel Feldling abgehalten.

Soli Deo Gloria
Die Schuke-Orgel der Heilig-Geist-Kirche

Die Orgel in der Heilig-Geist-Kirche

Schon beim Bau und der Weihe der Heilig-Geist-Kirche im Jahre 1974, war eine Pfeifenorgel für das neue Gotteshaus vorgesehen. Aus finanziellen Gründen wurde aber zunächst ein elektronisches Instrument angekauft, das von 1974 bis 1983 in Verwendung stand. Der Klang dieser Orgel war aber nicht zufriedenstellend. Deshalb wurde im Dezember 1983 eine Ahlborn-Elektronik-Orgel angeschafft. Der Klang dieser Orgel verlor in den letzten Jahren merklich an Qualität und eine Reparatur war mangels verfügbarer Ersatzteilen nicht möglich.

Deshalb wurde der Kauf einer neuen Orgel in Erwägung gezogen. Es wurde ein Orgelkomitee gebildet das diese doch sehr bedeutende Anschaffung einer neuen Orgel planen und koordinieren sollte. Diese Orgel sollte nicht nur der musikalischen Untermahlung und Begleitung der Gottesdienste dienen, sondern auch für Orgelkonzerte und andere musikalische und kulturelle Veranstaltungen Verwendung finden.

Nach Prüfung und Vergleich der von mehreren Orgelbauern vorgelegten Anbote und Entwürfe, entschied sich das Orgelkomitee, zusammen mit dem Kirchenmusikreferat, die neue Orgel von der international bekannten und renommierten Orgelbaufirma Alexander Schuke aus Potsdam/Deutschland bauen zu lassen. Nach Absicherung der Finanzierung wurde im Frühjahr 2007 der Auftrag zum Bau der Orgel erteilt.

Besuch in Werder/HavelIm Mai 2008 besuchte eine Abordnung des Orgelkomitees die Firma Schuke in Werder an der Havel, um sich über den Baufortschritt zu informieren und die "Geburtsstätte" unserer neuen Orgel kennen zu lernen. Dabei wurde bei einer beeindruckenden Werksführung durch Herrn Schuke bewusst vor Augen geführt, wie viele Arbeitsschritte für den Orgelbau nötig sind und mit welch hoher Qualität, Sorgfalt und Liebe am Detail an unserer Orgel gebaut wird.

OrgelbauAnfang September 2008 war es dann soweit. Die Orgel, in unzählige Einzelteile zerlegt und in Kisten verpackt, trat ihre Reise von Deutschland an, um in der Heilig-Geist-Kirche wieder zusammengebaut ihren endgültigen Platz einzunehmen. Drei Wochen wurden für die Montage eingeplant und weitere vier Wochen für die Intonation - die Feinabstimmung von Lautstärke und Klangfarbe der Orgelpfeifen und Anpassung an die Akustik des Kirchenraums.

Zuerst wurde ein tonnenschweres Stahlskelett errichtet, das die Orgel trägt. Fleißig wurde von den Orgelbauern geschraubt, gehämmert, gesägt. Täglich wurden die Baufortschritte sichtbar und die Orgel nahm immer mehr ihr endgültiges Aussehen an. Dann stand sie da, in ihrer vollen Pracht, nur der Ton, das wichtigste bei einem Instrument, musste noch korrigiert werden. Das machten die Intoneure. Mühevoll bearbeiteten sie jede der 1.252 Pfeifen, solange bis sie den richtigen Ton hatten um gemeinsam zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen wundervoll zu erklingen. Jetzt konnte sie ihrer Bestimmung übergeben werden.

Dies geschah bei der feierlichen Orgelweihe durch Diözesanbischof Dr. Paul Iby am 26.Oktober 2008, und beim ersten Orgelkonzert am Nachmittag des selben Tages. 


Die technischen Daten der Orgel:

Orgeltyp:         Schleifladenorgel mit mechanischer Ton- und Registertraktur
Anzahl der Pfeifen: 1.252      Gehäuse: Esche   Spieltisch: Kirsche
2 Manuale       1 Pedal              22 Register

Disposition
 
 
Hauptwerk C - g '''
Schwellwerk C - g '''
Pedal C - f '

1. Principal engl. Zinn 8 '
2. Gedackt 8 '
3. Viola di Gamba 8 '
4. Octave 4 '
5. Spitzflöte 4 '
6. Quinte 2 2/3'
7. Octave 2 '
8. Mixtur 1 1/3' 4-fach
9. Trompete 8 '

10. Holzflöte 8 '
11. Salicional 8 '
12. Fugara 4 '
13. Nachthorn 4 '
14. Nassat 2 2/3'
15. Gemshorn 2 '
16. Terz 1 3/5'
17. Oboe 8 '
Tremulant

18. Subbaß 16 '
19. Gedacktbaß 8 '
20. Hohlflöte 8 '
21. Octave 4 '
22. Posaune 16 '

Koppeln:
II-I, I-P, II-P


Auszug aus den Grußworten von Orgelbauer Mathias Schuke in der Festschrift zur Orgelweihe:

Eine neue Orgel für Stegersbach

Matthias SchukeWenn sich eine Kirchengemeinde mit dem Gedanken befasst, eine neue Orgel bauen zu lassen, so steckt hinter dieser Idee meist eine lange Vorgeschichte. Vielleicht ist es aber auch eine Vision, die auf der Vorstellung beruht, wie es wohl sein wird, wenn in der Heiligen Messe und bei den kirchlichen Hochfesten Orgelmusik in dem Gotteshaus ertönt und zum Mitsingen anregt. Nach meiner ersten Reise nach Stegersbach und den ersten Gesprächen, die ich geführt hatte, war mir klar, hier ist die „Vision" der Ursprung der Idee.

Sicherlich werden sich viele Stegersbacher fragen, wie kommt ein Orgelbauer vom Rande Berlins dazu, eine Orgel in Stegersbach im Burgenland zu bauen?          

Diese Frage zu ergründen ist mit einem kleinen Ausflug nach Graz und nach Wien, sowie nach Tangermünde und Schwerin, nach Erfurt und Berlin verbunden. Im Jahre 2002 befasste sich das Franziskaner - Kloster in Graz mit der Frage, eine neue Orgel zu bauen, und man lud sich Professor Konstantin Reymaier als erfahrenen Organisten ein, der eine Vielzahl an europäischen Instrumenten kennen gelernt hatte. Und eben von ihm stammte der Vorschlag, die Firma Schuke aus Potsdam nach Graz einzuladen, und es kam tatsächlich nach einigen Besichtigungen unserer Orgeln in Deutschland zur Auftragserteilung für den Orgelneubau in Graz.

Und so führte der Weg nach Stegersbach über Graz. In der ersten Mail, die ich am 15. September 2005 aus Stegersbach erhielt, heißt es: "Vor kurzem habe ich die von Ihnen erbaute Orgel in der Franziskanerkirche in Graz/Österreich besichtigt und mich von der sehr guten Qualität überzeugt."

Eine solche Mail zu erhalten ist für einen Orgelbauer eine große Freude, so dass man beflügelt auf das neue Projekt zugehen kann.

Nach den ersten Gesprächen und der Besichtigung der Kirche begann die Zeit der Ideensuche, um mehrere Vorschläge als Diskussionsgrundlage zu erarbeiten. So entstand zunächst ein musikalisches Konzept, das sowohl den kirchenmusikalischen als auch konzertanten Ansprüchen an das neue Instrument für die Stegersbacher Kirche Rechnung trägt. Als zweiter Schritt entstand ein architektonischer  Entwurf für die neue Orgel, die neben ihrem Klang ein neues Schmuckelement in der Kirche werden soll.   

Die aufsteigende Form des Raumes, die unseren Blick nach oben führt und uns für die Weite das Herz öffnen soll, war die Basis und Grundidee für die aufstrebende Gestaltung.

Diese Grundidee hat mich inspiriert, bei der Gestaltung der Orgel einen Gegenlauf zu wählen, der die Spiralform der Kirche fortführt und zum gleichen Ziel gelangt.

Die Trinität war der Gedanke, der sich bei diesem Entwurf in der Bewegung von Klein nach Groß entwickelt. Im Gegensatz zur Kirchengestaltung wächst bei der Orgel die Trinität vom Boden in die Höhe.

Auf jeder Stufe bleibt diese Trinität auch in horizontaler Linie erhalten.

So wie sich unser Leben von einer kleinen Stufe zur nächst höheren bewegt, soll hier sinnbildlich das Wachsen bis zu unserem letzten Ziel zum Tragen kommen. Auch in unserem Leben wird die nächste Stufe höher sein.

Das musikalische Konzept gilt in erster Linie dem liturgischen Gebrauch, so dass der Wechselgesang zwischen der Gemeinde und dem Geistlichen sehr farbenreich auf beiden Manualen gewechselt werden kann.

Eine breite Palette an Grundstimmen bildet hier die Basis in beiden Manualen.

Das Schwellwerk mit seinen verschließbaren Glasschwelltüren ermöglicht zusätzlich eine klangliche Abstufung der Lautstärke.

Die Farbstimmen des 2. Manuals eignen sich besonders für das triomäßige Spiel aus der barocken, polyphonen Tradition und geben dennoch die Möglichkeit, auch im romantischen Sinne Verschmelzungsfähigkeit in verschiedenen Schattierungen und Lautstärken zu erzeugen.

Das Pedal gibt der Orgel das Fundament im Bass und eröffnet auch die Möglichkeit, den cantus firmus (die Melodiestimme) zeichnend hervortreten zu lassen. 

Allen an diesem Orgelprojekt Beteiligten möchte ich an dieser Stelle meinen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und für die ausgesprochen angenehmen Kontakte und Gespräche ausdrücken.

So möge nun dieses Instrument für viele Jahrzehnte in Ihrer Kirche zum Lobe Gottes erklingen, die Gemeinde mit ihrem Klang erfreuen und den Trauernden die Nähe und den Trost Gottes spüren lassen.

Matthias Schuke

Orgelbaumeister

 

Kapellen

Kapellen, Wegkreuze und Bildstöcke sind Zeichen der Volksfrömmigkeit, die von den Bewohnern unserer Marktgemeinde ab 1796 errichtet wurden. Durch Kapitalstiftungen bzw. Verpflichtungen der politischen Gemeinde (kroatische und deutsche Gemeinde) wurde auch für die laufende Erhaltung gesorgt. Infolge der wirtschaftlichen Entwicklung (Neuordnung des Geldwesens nach dem 1. und 2. Weltkrieg) sind diese Geldbeträge heute völlig wertlos, sodass allen Personen bzw. Institutionen für die Betreuung und Erhaltung dieser Baudenkmäler aufrichtig gedankt werden muss. Dies gilt insbesondere für die Nachkommen der Stifterfamilien, die das Erbe ihrer Vorfahren pflegen und schätzen.
Antoniuskapelle

(Hauptplatz)

Antoniuskapelle
Die St.-Antonius-Kapelle wurde 1796 von der deutschen und kroatischen Gemeinde Stegersbach mit Unterstützung des damaligen Grundherrns (Graf Ludwig Batthyany) errichtet. 1874 fielen die „Deutsche Gasse“ und die Antoniuskapelle einem Großbrand zum Opfer. Es erfolgte ein sofortiger Wiederaufbau.
Aus der jüngeren Geschichte sind drei grundlegende Renovierungen bekannt. Die erste erfolgte 1951 auf Kosten der Gemeinde; die zweite umfasste eine Neudeckung des Daches und erfolgte 1964. Die nächste Sanierung wurde 1975 auf Initiative und Kosten des Verschönerungsvereines durchgeführt. Im Zuge der Neugestaltung des Hauptplatzes im Jahr 2009 erhielt die Antonius-Kapelle ein neues Dach und einen neuen Anstrich und das Kreuz eine neue Vergoldung.
Im pfarrlichen Leben wird die Antoniuskapelle im Rahmen der Palmprozession und für die Feier von Maiandachten benützt.

Schoaderkapelle
(Neben Haus in Schoaderstraße 24)

Schoaderkapelle

Die erste Errichtung eines Kreuzes in Schoader erfolgte 1837. Ursprünglich verpflichtete sich die kroatische Gemeinde für die Erhaltung von „2 und ein halbes Kreutz. . . und für dieselben sich verpflichten auf ewige Zeiten dafür zu haften und zu beschützen. Die deutsche Gemeinde aber nur bei einen Kreutz neben der Brucken liegend die Hälfte davon. Auch verpflichtet sich diese Gemeinde für dieses immer- während zu sorgen und dafür zu haften.
Die genauen Standorte sind leider in diesem Vertrag nicht angegeben. Es gilt aber als sicher, dass das Kreuz der deutschen Gemeinde im Bereich des heutigen Northamptonplatzes (Langbruckenkapelle) lag.

Die zwei Kreuze befanden sich im Ortsteil Schoader. Über die weitere Baugeschichte ist nichts bekannt. Laut Pfarrchronik wurde eine Kapelle in Schoader im Zuge eines Hausbaues abgetragen und nicht wieder aufgebaut. Die heutige Kapelle in der Schoaderstraße wurde nach 1950 im Zuge der Straßenerweiterung versetzt. Die Betreuung erfolgt durch die Anrainer. Im pfarrlichen Leben wird diese Kapelle zur Feier von Maiandachten benützt.

Kreuzkapelle
(neben Haus in der Grazer Straße 80) 

Kreuzkapelle

Bereits 1805 wurde an dieser Stelle von Peter Rothen ein Holzkreuz aufgestellt. Sein Enkel Stephan Rothen erneuerte die Stiftung laut Stiftungsbrief vom 21. Oktober 1954. Hier sammelten sich die aus Mariazell und Maria Fieberbründl kommenden Wallfahrer/innen und zogen in die Pfarrkirche ein.

Die Kreuzkapelle in der Grazer Straße wurde 1954 von den Gläubigen der Pfarre Stegersbach anlässlich des Marianischen Jahres errichtet. Eingeweiht wurde die Kapelle von Pfarrer Tschida, auch der damalige Bürgermeister Johann Kapeski wohnte der Einweihung bei.

Durch ihre Nähe zur Straße ist sie enormen Umwelteinflüssen ausgesetzt und hat im Laufe der Jahre Schäden davongetragen. Deshalb wurde sie 2009 auf Initiative von Mag. Friederike Friedl und Walpurga Beitl restauriert.

Ausgestattet und gepflegt wird die Kapelle von den Bewohnern der umliegenden Häuser.


Steinriegelkapelle
(Gortan-Kapelle neben Haus in Hauptstraße 31) 

steinriegelkapelle

1859 von Jacob Gortan auserhalb dem Markte Stegersbach“ errichtet. In der Eingabe an das „löbliche k.k. Stuhlgericht in Güssing bittet Jacob Gortan um Erbauung eines halbrunden gemauerten Kreuzes und würde derselbe zur steten Instandhaltung desselben 50 fl 50 kr österr. Währung dotieren.

Von 2001 bis 2003 wurde die Kapelle vom Geburtsjahrgang 1941 aufwändig restauriert.
Für die laufende Erhaltung sorgt der Ortsteil "Steinriegel". Auch die Maiandachten des Ortsteiles „Steinriegel“ finden hier statt


Steinbachkapelle
(bei Haus in Steinbacher Straße 87) 


steinbachkapelle

Diese Kapelle wurde 1825 von Matthias Barlovits gestiftet. Die Bewohner des Ortsteiles sorgen heute für die laufende Instandhaltung. Maiandachten des Ortsteiles „Steinbach“ werden hier gestaltet. Auch bei der Wallfahrt nach Ollersdorf (am 25. jeden Monats) wird hier eine Station gehalten


Friedhofskapelle
(im Ortsfriedhof) 

friedhofkapelle

Diese Kapelle wurde 1908 von Stefan Fumics gestiftet.

Aus den Zinsen des Stiftungskapitals von 500 Kronen, (nach dem letzten Willen seines im Herrn entschlafenen Sohnes Peter Fumics), soll die Friedhofskapelle erhalten werden.


Kreuzkapelle
(beim Reitstall)

 

Entstehungsgeschichte: 

Auf Anregung einer Jugendgruppen aus Marchegg/NO die zu Beginn ihrer Schulferien in den 70er Jahren nach Stegersbach kamen, um hier im Reitstall „Reiterferien“ zu genießen, wurde von ihnen eine kleine Kapelle gespendet, die sie selbst entwarfen und auch selbst erbauten. Architekt Presoly, der Planer der neuen „Hl.-GeistKirche“ in Stegersbach, fand aber, dass die von der Marchegger Jugendgruppe erbaute Kapelle besser für Jäger und an den Waldrand passe. Deshalb wurde sie bei den Pflegerhäusern aufgestellt.

An dieser Stelle wurde von der Failie Leo Wagner nach den Plänen von Architekt Presoly unentgeltlich eine 16 m hohe Kapelle in Form eines dreieckigen Zeltes, die er als „Zelt Gottes“ — oder als „Camping-Kapelle“ bezeichnete, entworfen. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Famile Ferry Plisnier und anderer zahlreicher Spender konnte der Bau der Kapelle, für den rund 250.000,- Schilling aufgewendet wurden, abgeschlossen werden. Am 7. Juli 1979 weihte Dechant Alois Tonweber die "Kreuzkapelle" ein, die wegen ihres 8m hohen Kreuzes von Dechant Tonweber diesen Namen erhielt,.

2014 erwarben Sylvia Jandrisics und ihre Tochter Mag. (FH) Sonja Jandrisic das Grundstück samt Kapelle und führten eine umfangreiche Renovierung und Neugestaltung durch

Die neu renovierte "Kreuzkapelle" wurde am Sonntag, dem 17. Mai 2015 im Rahmen einer Festmesse von Pfarrer Karl Hirtenfelder geweiht.

ÄGIDIUS-KIRCHE

Ägidius-Kirche

Sie befindet sich nördlich neben der Heilig Geist Kirche in Hanglage und ist von ihrem Baukörper her ein einfacher Barockbau mit flachrund geschlossenem Chor, einem Westturm mit Pyramidenhelm und einem im Süden an das Chorjoch anschließenden zweigeschossigen Sakristeianbau. Die 1333 erfolgte Nennung von Stegersbach als „Sentylyg" der Wortteil „sent" entspricht dem ungarischen „szent", deutsch „heilig" weist auf einen bereits damals bestehenden Kirchenbau hin, und auch die Kanonischen Visitationen von 1697 und 1757 bezeichnen die Ägidius Kirche als „nimium antiqua" (überaus alt) bzw. „ab antiquis catholicis erecta" (von den „alten" Katholiken erbaut), Formulierungen, die immer wieder für mittelalterliche Kirchen verwendet werden. Auch der 1757 genannte, gemauerte Tabernakel mit seinem Eisentürchen ist ein Hinweis auf einen mittelalterlichen Baubestand.

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Ägidi-Kirche (Kirchenschiff)

Bei der in den 80er Jahren unseres Jahrhunderts durchgeführten Renovierung hat man an den Mauern des Kirchenschiffs einen romanischen Mauerkern und in der Südmauer drei romanische Schlitzfenster, von denen eines sichtbar belassen wurde, festgestellt. An der Nordmauer wurde romanisches Bruchsteinmauerwerk ebenfalls sichtbar belassen. Die Datierung dieses Altbaues, dessen Grundriss nicht mehr zu erschließen ist, bleibt unsicher, dürfte aber in die z. Hälfte des 13. oder in das beginnende 14. Jahrhundert zu setzen sein.

Ägidi-Kirche (Kirchenschiff)Der am Ende des 17. Jahrhunderts existierende barocke Baubestand flachgedecktes Kirchenschiff, gewölbter Chor und Turm erhielt 1755 durch den Anbau eines einjochigen, platzlgewölbten Chors mit schalengewölbter, flachrunder Apsis (und vielleicht auch der heutigen Sakristei) und durch die Erneuerung des Turms sein derzeitiges Aussehen.

Damals wurde auch im Kirchenschiff ein durch Gurten auf flachen Pilastern geteiltes Tonnengewölbe mit Stichkappen eingezogen, so dass sich nun eine zweijochige Raumeinteilung ergab. Die dreiachsige Westempore über Platzl und Kreuzgratgewölben mit einer hochgewölbten Brüstung hat wohl schon 1757 bestanden. In der folgenden Zeit wurden immer wieder verschiedene Renovierungs und Restaurierungsarbeiten durchgeführt.
aegidikirche_tafelVon 1980 bis 1986 erfolgte durch den Verein „Rettet die alte Kirche von Stegersbach" eine umfassende Sanierung in fünf Bauabschnitten (Dachrenovierung, Erneuerung des Außenputzes, Färbelung der Außenflächen, Innenrestaurierung und Herstellung der Außenanlagen um die Kirche). Bereits einige Jahre später drohte der Turm einzustürzen und musste daher 1991 statisch saniert werden; 1993 begann man mit der Innenrenovierung und der Restaurierung der gesamten Einrichtung, die vom Atelier Wolfgang Hienert aus Wien durchgeführt wurden und im Frühjahr 1995 mit der Segnung der Kirche ihren Abschluss fanden.
aegidikirche_altar_1
Der Hochaltar sowie die beiden Seitenaltäre und die Täufergruppe auf dem Taufkasten werden in das dritte Viertel des 18. Jahrhunderts datiert. Der Hochaltar ist durch seine Rahmenarchitektur mit Voluten, Gehängen und Ornamenten charakterisiert.
aegidikirche_petrusaegidikirche_paulus
Die Seitenfiguren stellen den hl. Petrus (links) und den hl. Paulus (rechts) dar, darüber befinden sich am Altaraufbau links und rechts je ein Engel und über dem Altarbild am Aufsatz das „Auge Gottes" mit von ihm ausgehenden Strahlen auf einem Wolkenkranz.
Das Altarbild ist von hoher künstlerischer Qualität und stammt aus der Schule des Franz Anton Maulbertsch (1724 1796). Es zeigt eine Darstellung des hl. Ägidius, gestorben um 720, eines Einsiedlers, der als Gründerabt des später nach ihm benannten Benediktinerklosters Saint Gilles in der Provence gilt und dessen Attribut die Hirschkuh ist. Auf der freistehenden Mensa befindet sich der Tabernakel mit zwei Engeln.

Die beiden Seitenaltäre stehen vor der Triumphbogenwand und sind mit vorgezogenen Säulen mit Gebälkstücken vor flacher Wand gleich aufgebaut. Sowohl über der Gebälkzone als auch zu seiten der Altarbilder befinden sich Engelfiguren. Die Aufsätze zeigen ein Christus bzw. ein Marienmonogramm. Beide Altäre besitzen einen Tabernakel mit einem auf Bogen ruhenden Expositionspodest.

aegidikirche_patriziusaltaraegidikirche_marienaltarAuf dem Altarbild des linken Seitenaltars werden die hll. Leonhard und Patrizius dargestellt, die beide als Viehpatrone gelten. In Stegersbach selbst bestand lange Zeit eine aus der Umgebung stark besuchte Patrizius Wallfahrt. Der hl. Leonhard lebte als Einsiedler von Noblac bei Limoges und starb im 6. Jahrhundert, dargestellt wird er meist als Abt mit Kette in der Hand oder mit Gefangenen zu seinen Füßen, im 17. Jahrhundert mit einem oder mehreren Stück Vieh. Der irische Nationalheilige Patrizius (Patrick) war im 5. Jahrhundert als Missionar und vielleicht auch als Bischof in Irland tätig. Sein Attribut sind Schlangen, die er mit einem von Christus verliehenen Stab aus Irland verjagt haben soll.

 

Das Altarbild des rechten Seitenaltars ist eine Mariendarstellung vom Typus Maria vom Siege. Auf der Weltkugel stehend hält Maria das Kind im Arm, das mit dem Kreuzstab die Paradiesschlange, die sich um den Erdball windet, tötet.

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Weiters sind noch der Taufkasten mit einer kleinen Täufergruppe, die an der Leibung des Triumphbogens befindliche Kanzel mit Rokokodekor und ein barockes Vortragekreuz bemerkenswert. Aus dem 19. bzw. 20. Jahrhundert stammen eine Herz Jesu Statue auf einer Baldachinkonsole, eine Statue des hl. Joseph, die vierzehn Kreuzwegstationen und eine große Kreuzigungsgruppe sowie die Lourdes Grotte im Turmuntergeschoß. Die Orgel wurde 1938 von Josef Huber, Eisenstadt, erbaut.

 

 

 

aegidikirche_orgel_1

HEILIG GEIST KIRCHE und PFARRZENTRUM ST. ÄGID

Heilig-Kreuz-Kirche


Da sich die Ägidius Kirche als zu klein für die Pfarrgemeinde erwies begann in den 60er Jahren die Diskussion um einen möglichen Neubau. Die ursprüngliche Idee, die bestehende Kirche durch einen Zubau für etwa 300 Personen zu erweitern, wurde fallengelassen. 1965 wurde Alois Tonweber zum Pfarrer von Stegersbach ernannt, in seinem Ernennungsdekret war seitens des Diözesanbischofs DDr. Stefan László der Wunsch nach der Errichtung einer neuen Kirche festgehalten worden. Ab 1967 begann die Idee Form anzunehmen, 1968 liefen die Vorbereitungen an und das darauffolgende Jahr war der Diskussionsphase in den einzelnen Ortsteilen vorbehalten. Dabei konnten die Pfarrangehörigen ihre Meinungen, Wünsche und Anregungen bekanntgeben. Gleichzeitig war es notwendig seitens der Bevölkerung in Sachen Finanzierung Zusagen zu erhalten welche Beträge durch Spenden aufzubringen wären. Diese Phase konnte Ende 1969 abgeschlossen werden. Ein Kirchenbaukomitee, unter den Präsidenten Altlandeshauptmann Johann Wagner und Altbürgermeister Johann Kapesky, übernahm eine wichtige Funktion bei der Realisierung des Projektes, dessen Planung durch das Atelier „3 P" (Architekten Prof. Dipl. Ing. ANTON PRESOLY, Prof. Dipl. Ing. Dr. EGON PRESOLY und Mag. Eva PRESOLY) erfolgte.

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War ursprünglich nur an den Bau einer Kirche gedacht worden, so wurden die Pläne später dahingehend erweitert, dass auch die Nutzung des Unterbaues und die Miteinbeziehung des Pfarrhofes erfolgte. Dadurch konnte mit Kirche, Pfarrzentrum und Pfarrhof ein multifunktionales Gemeinschafts- und Kommunikationszentrum geschaffen werden, das den Erfordernissen zeitgemäßer Seelsorge entsprechen und so die Möglichkeit bieten sollte, auch außerhalb des Gottesdienstes Kirche lebendig werden zu lassen.

Am 4. Juli 1971 wurde der erste Spatenstich vorgenommen und am 31. Oktober desselben Jahres der Grundstein für Kirche und Pfarrzentrum gelegt. Nach Abschluß der Bauarbeiten und der Fertigstellung der Ausstattung wurde die Kirche am 26. Oktober 1974 von Diözesanbischof DDr. Stefan László geweiht.

Spirale zu Gott - Treppe in den HimmelTabernakel Der Kirchenbau selbst ist ein Stahlskelettbau; als Wandverkleidung fanden mit Marmorsand beschichtete Polyester SL Harz Platten Verwendung, für die Unterdecken Holz und für die Böden keramische Beläge. Die Gestaltungsidee der Kirche ist eine „Spirale zu Gott, eine Treppe zum Himmel".

Das bedeutete ein Abgehen von den üblichen Formen eines Kirchenbaus. So erfolgte die Grundrisslösung in Form einer Spirale, an deren Anfang sich der Eingang der Kirche, die als Zentralraum ausgebildet ist, befindet. Je näher man dem Zentrum, dem Altar, kommt, desto steiler und höher wird die räumliche Spirale, auf deren höchstem Punkt sich das Kreuz befindet. Genau darunter, im hellsten Teil des Raumes, ist der Standort des Altars.

Die Bauform lässt sich als eine Vielzahl von Segmenten im Grundriss bzw. Stufen in der Ansicht charakterisieren, die durch vertikale und horizontale Glasflächen getrennt sind, deren Anordnung wiederum eine gleichmäßige Beleuchtung zu jeder Tageszeit ermöglicht, ohne dassdie Glasflächen selbst sichtbar sind. Der Altarbereich, der das meiste Licht erhält, wurde abgesenkt, um von jedem Platz der Kirche aus auch die „optische Teilnahme" an der Liturgie zu gewährleisten. Entsprechend der Form des Raumes wurden auch die Bänke angeordnet, die 380 Personen Sitzgelegenheiten bieten. Dazu kommen noch rund 400 Stehplätze.

Die Ausstattung der Kirche erfolgte mit Bildhauerarbeiten von THOMAS RESETARITS (die folgenden Beschreibungen folgen seinen Erklärungen). Der Altar aus Laaser Marmor ruht auf drei Standflächen, die als Symbol für die Trinität gelten, die Tischfläche bildet ein Kreis als Zeichen der Einheit im Heiligen Geist. Die senkrechten Flächen schmücken drei Reliefs, die augenähnliche Form haben und das Heilswerk Gottes widerspiegeln sollen. 

Im Mittelpunkt des ersten Auges befindet sich Maria mit dem Kind und den vier Wesen aus dem Alten Testament, die auch in einer in der Offenbarung des Johannes beschriebenen Vision wiederkehren und die zu den Evangelistensymbolen Löwe, Stier, Mensch und Adler wurden; links davon sind die Schöpfung mit Adam und Eva und der Sündenfall dargestellt, rechts die Auferweckung des Lazarus:

Maria hat durch ihr bedingungsloses Ja am Erlösungswerk mitgewirkt und der Welt den Erlöser geboren, die Ruferweckung des Lazarus soll als Vorwegnahme der Auferstehung Jesu gesehen werden, die Sünde und Tod überwunden hat.

Altar Altar Altar 

 

Das mittlere Auge weist auf das zentrale Geschehen der Messfeier hin. Die Mitte der Darstellung bildet der Gekreuzigte, links unter dem Kreuz befinden sich diejenigen, die ausharren, rechts dagegen die, die sich enttäuscht abwenden und davonlaufen. Im linken Außenfeld ist das Letzte Abendmahl dargestellt, im rechten Christus und Thomas inmitten der Apostel.

Im dritten Auge dominiert, wie der Künstler sagt, „ein Wirrwarr, eine scheinbar ungeordnete Form aber doch wieder geordnet als Symbol des Heiligen Geistes. Ungeordnet deshalb, weil wir Menschen das Wirken des Geistes mit unserem Verstand nicht durchschauen." Die vielen Köpfe auf der linken Seite und die auf der rechten Seite dargestellte Familie symbolisieren den Empfang und das Wirksamwerden des Heiligen Geistes. Alle Darstellungen sind augenlos gestaltet und sollen so dem Betrachter die Möglichkeit bieten, sich in die Szene hineinzudenken und seinen Standort selbst zu bestimmen.
 

ApostgelkreuzeMarienstatueBei Ambo, Taufbecken, Sessio und Weihwasserbecken wurde die plastische Form des Altares wieder aufgenommen. Das Sakramentskreuz, das den Tabernakel enthält, ist als von den Problemen der Menschen umranktes Kreuz gebildet. Zwölf Aluminiumabgüsse des Modells des Sakramentskreuzes wurden als Apostelkreuze (Weihekreuze) in der Mitte der zwölf Wandsegmente angebracht.

Zu der säulenhaft strengen Darstellung der Madonna mit dem Kind wurde der Künstler durch den Text des Liedes „Glorwürd'ge Königin" angeregt Maria als Säule der Kirche.

Unter der Kirche befindet sich das aus einem großen Mehrzwecksaal und mehreren kleinen Räumen und den notwendigen Nebenräumen bestehende Pfarrzentrum. Der an die Kirche anschließende Pfarrhof umfasst die notwendigen Wohn- und Verwaltungsräume.

 
War ursprünglich nur an den Bau einer Kirche gedacht worden, so wurden die Pläne später dahingehend erweitert, dass auch die Nutzung des Unterbaues und die Miteinbeziehung des Pfarrhofes erfolgte. Dadurch konnte mit Kirche, Pfarrzentrum und Pfarrhof ein multifunktionales Gemeinschafts- und Kommunikationszentrum geschaffen werden, das den Erfordernissen zeitgemäßer Seelsorge entsprechen und so die Möglichkeit bieten sollte, auch außerhalb des Gottesdienstes Kirche lebendig werden zu lassen.

Josefs Kapelle

Im Jahre 2006 wurde das Seitenschiff in eine Kapelle, die dem Heiligen Josef geweiht wurde, umgestaltet. Sie ist von der übrigen Kirche durch eine Glaswand getrennt, kann durch zwei Glastüren betreten werden und ist durch die neue Orgel optisch vom Kirchenschiff getrennt.
 
Josefs Kapelle
 
Die Josefs-Kapelle, hat eine eigene Heizung und erfüllt folgende Funktionen:
  • Ort für die Messfeiern an den Wochentagen
  • Ort für die Taufen außerhalb der Sonntagsmessen
  • und Ort für privates und gemeinschaftliches Gebet, sowie für ständige Anbetung (wie die Eligiuskapelle im Wiener Stephansdom).
Für die Anbetung ist eine Tabernakelsäule mit Panzerglasschrein für die Monstranz vorhanden. Die Säule stellt zur Gänze die Beschreibung aus der Geheimen Offenbarung 22, 1-5 dar-  ausgehend von der Decke her das Lamm der Geheimen Offenbarung, von dem die Wasser des Lebens fließen.
Links und rechts der Säule sind im Abstand zwei Statuen auf Säulen. Eine stellt die „Königin der Liebe"  dar und die andere den hl. Josef  mit dem Engel, der ihm die Weisungen Gottes bringt.

 

Pfarrkalender

Tagesliturgie

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