Familienbesuche der Aktion Erzengel Rafael /2013

Weg zum HausFamilie PuthuparampilAuch heuer haben wir im Februar wieder einige Familien besucht, die mittels Patenschaften der Aktion Erzengel Rafael unterstützt werden. Wie jedes Jahr waren zu einigen Häusern Zugänge zu bewältigen, für die ein gutes Schuhwerk, gesunde Beine und viel Mut Voraussetzung waren. Während 2 Familien nur über einen sehr steilen, felsigen Anstieg zu erreichen waren, benötigten wir zu einer anderen Familie einen Spezialjeep, der uns auf einer sehr gefährlichen Abfahrt zu dem Haus brachte. Dazu hatten wir Glück, dass wir dieses Fahrzeug mieten konnten, denn es hatte schon viele Wochen nicht mehr geregnet und alle Jeeps waren mit Wasserfässern unterwegs, um die Dörfer damit zu versorgen.

Dadurch, dass in den letzten Jahren die Regenfälle nicht mehr ergiebig genug sind, werden für die Familien die Lebensbedingungen immer härter. Durch die Trockenheit und die daraus resultierende Wassernot ist es beinahe unmöglich geworden, Rinder zu halten. Von den 7 Familien, die wir heuer besuchten, hatte nur eine einen Kuhstall mit einem einjährigen Kalb. Eine andere Familie hatte 3 Ziegen.

ZiegenstallWassertankAuch auf den Straßen sind nur mehr selten Kühe zu sehen. Für viele Familien wäre ein 20000-Liter-Wassertank eine große Hilfe. Besonders für Jene, die einen sehr langen, steilen Zugang zum Haus haben und das Wasser vom Tal holen müssen. So ein Wassertank kostet € 600, was natürlich für eine arme Familie unerschwinglich ist. Entsprechende Geldspenden wären hierfür segensreich! 

 

 

Besuch bei Familie KannamtharaveliyilVerkaufsladen der FamilieBeinahe in jeder Familie gibt es chronisch kranke Mitglieder. Außer dem Familienvater, haben in einer der von uns besuchten Familien, vom Großvater bis zu den Enkelkindern alle ein schweres Herzkleiden. Der Großvater betreut einen kleinen Shop, der eher einem größeren Hühnerstall gleicht. Der Familienvater nimmt jede Arbeit an, doch beinahe sein ganzes Einkommen geht für die Bezahlung der Medikamente auf. Mit der Patenhilfe werden sie einen neuen Shop bauen und das Haus renovieren.

Witwe LaisammaHaus von Frau LaisammaUm zu sehen, wie die Hilfe der Patenschaften anschlägt, besuchten wir auch heuer wieder eine Familie, deren Übernahme lange, nämlich bereits 7 Jahre zurückliegt. Erfreulicherweise erfuhren wir nur Positives. Nachdem der Mann gestorben war, wurde für die Witwe und ihre zwei Kinder von der Pfarre Stegersbach die Patenschaft übernommen und rasch ausbezahlt. Damit konnte die Frau die Schulden zurückzahlen, das Haus renovieren und dem Sohn die Ausbildung zum Installateur bezahlen. Jetzt arbeitet der Sohn in Dubai und bezahlt mit seinem Verdienst für seine Schwester die Krankenschwesternausbildung.
Familie Schneider

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