Patenschafts-Jahrestreffen 2015 

Dechant Karl Hirtenfelder berichtete über die "Aktion Erzengel Rafael"

Allen Paten und Interessierten, die an unserem, am 4. Oktober stattgefundenen Treffen teilgenommen haben, danken wir von ganzem Herzen!

Der Verkaufserlös und der Spendenbetrag tragen dazu bei, dass sich eine Familie mit 3 Kindern eine neue Existenz aufbauen kann. Bis jetzt wohnte die Familie in einer Gummiplantage. Weil der Familienvater wegen eines massiven Herzfehlers die schwere Arbeit des Gummibaum-Anschneidens nicht mehr machen kann, wurde ihm vom Plantagenbesitzer das Wohnrecht gekündigt.

Nach dem Videofilm von den Familienbesuchen im Februar d.J., beehrte uns auch heuer wieder Univ.Prof.Dr. Wofdieter Sixl aus Graz mit einem Vortrag über Indien. Erschütternd war der Bericht über die bedauernswerten, an Lepra erkrankten Menschen.

 Fotos vom Treffen finden Sie >>hier

Patenschafts-Jahrestreffen 2014

 

Am 29. November 2014 fand im Pfarrzemtrum der Hl. Geist-Kirche das Patenschafts-Jahrestreffen statt.

Hochschulprofessor Wolf SixlTrotz des tristen Wetters haben doch 34 Personen daran teilgenommen. Herzlichen Dank für das Interesse.

Heuer wurde das Treffen aufgewertet durch einen kurzen, aber sehr interessanten Beitrag, vorgetragen von Univ. Prof. Dr. Wolfdieter Sixl aus Graz. Er hat während seiner aktiven Zeit in einigen Ländern Entwicklungshilfe in Hygiene geleistet, davon viele Jahre in Indien. Dadurch kennt er die Nöte der Menschen dort genau und ist daher glücklich über die Hilfe für die armen Familien durch die Aktion Erzengel Rafael.

Fotos vom Treffen finden Sie >>hier

aer engelPatenschaftsbericht 2014
Aktion "Erzengel Rafael" der Pfarre Stegersbach

Patenschaft für Familien in der Partnerdiözese Kanjirapally (Kerala)

Die Anzahl der durch Patenschaften unterstützten Familien hat sich seit dem Treffen im Vorjahr um 28 Neuübernahmen auf 657 erhöht.

Heuer ermöglichen wir 9 Schulabsolventen den Besuch des 2-Jahreskurses, der Voraussetzung ist für eine Handwerkslehre oder Hochschulausbildung. Insgesamt halfen wir auf diese Weise seit 2004 schon 74 jungen Menschen. Diese Unterstützung können wir, so wie die medizinische Hilfe, aber nur leisten wenn wir dafür Geldspenden bekommen. Das Geld welches für die Patenschaften eingezahlt wird, wird zu 100 % nach Kerala für die armen Familien weitergeleitet. Davon wird kein Cent für Unkosten abgezogen. Weil die Geld-Überweisung dankenswerter Weise über die Missio Austria durchgeführt wird, entstehen nur geringe Überweisungskosten. Von unserer Seite entstehen keine Bearbeitungskosten.

Vom Hochwürden Julius Dirnbeck erhielten wir heuer anlässlich seines Goldenen Priesterjubiläums eine Spende. Wir entschlossen uns, diesen Betrag für einen Schüler des Priesterseminars in Kanjirapally zu verwenden, der einer sehr armen Familie entstammt.

Die Familienbesuche im Februar d.J. waren z.T. wieder sehr bedrückend, bis äußerst belastend. Belastend für uns Besucher, aber wie muss es erst den Kindern ergehen, mit dem Wissen, dass ein Elternteil den anderen getötet und sich anschließend abgesetzt hat? Das passierte in zwei Fällen, wobei jeweils 4 Kinder zurück blieben. Vier Schwestern haben insofern Glück, dass sich ihre Großeltern mütterlicherseits liebevoll um sie kümmern. Mit Unterstützung der Österreichischen Patenschaft und mit unermüdlicher Arbeit wollen sie den Enkelkindern zu einer guten Ausbildung verhelfen. Weniger gut hat es das Schicksal mit den anderen 4 Kindern gemeint. Um 2 von ihnen kümmern sich die Großeltern väterlicherseits, die 2 mittleren Geschwister leben jetzt in einem Waisenhaus.

Eine Familie besuchten wir, von der man die Mietwohnung nur schwer als Wohnung bezeichnen kann, es passt eher der Begriff „Rattenloch" unter einem aufgelassenen Geschäftsraum. Der Raum ist sehr klein, ohne Fenster und daher stockdunkel. Sie haben eine Tochter, die aber weit weg bei Verwandten leben muss, weil die Wohnsituation bei den Eltern für ein Kind unzumutbar ist. Die Familie besitzt zwar ein kleines Grundstück, hat aber kein Geld für den Hausbau. Wir wären sehr glücklich, für diese Familie viele Spenden zu erhalten um helfen zu können, ihren Wunsch, dass die Tochter zuhause wohnen kann zu verwirklichen.

Apropos Hausbau: Als wir 1999 die ersten Familienbesuche machten, belief sich der Bau eines Hauses mit einer Küche und 2 Zimmern auf ÖS 12000. Jetzt muss eine Familie dafür Euro 4000 aufbringen. Etwas verbilligen für die Familie kann es sich nur, wenn sich genug Verwandte und Freunde bereit erklären, finanziell und arbeitsmäßig mitzuhelfen.
Im Namen aller Teammitglieder danke ich ganz herzlich allen Paten und Gönnern für die großartige Hilfe und Anteilnahme im gemeinsamen Bestreben um das Wohl der Ärmsten in unserer Partnerdiözese Kanjirapally.
Linde Schneider

Information und Kontakt:

Familie Schneider, 7551 Stegersbach, Kastellstraße 2
Tel: 03326/52127 - Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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